Es gab eine Zeit, in der man (Kleingeld vorausgesetzt) fast jede Destination der Welt unbegrenzt betreten konnte. Happiness unlimited. Corona hat den Reisenden hier einen Riegel vorgeschoben. Zwar hatte schon der Overtourism der letzten Jahre in betroffenen Hot Spots die Tendenz zu Limitierung von Zeit und Ort eingeleitet. Doch jetzt, infolge der erforderlichen Abstandsregeln, nimmt diese Entwicklung erst so richtig

Wie sich die Lage in den einzelnen Tourismusländern und -destinationen entwickeln wird ist ungewiss. Doch schon jetzt zeigt sich, welche Trends aufgrund der Corona-Krise an Relevanz gewinnen. Wir beleuchten neue oder erneuerte Trends wie Resonanz-Tourismus, Staycation, Slow Travel, Transformational Tourism und analysieren, wie diese Trends sich durch oder mit der Corona-Krise gewandelt haben oder beeinflusst wurden. Wir sind uns bewusst,

Nach dem Wachkoma ist vor der Wiederauferstehung. Beim touristischen Restart liegt ein Nebel der Ungewissheit und der Unwissenheit über allen, den Touristiker nur mit langem Atem, mit strategischer Kreativität und ja: mit experimentellem Mut durchtauchen können. Dieses Jahr wird für die meisten Destinationen ein Tal der Tränen (aber auch ein Trainingslager für Resilienz), da nützt es wenig, die rosarote Brille

Was systemrelevant ist, erkennt man oft erst in der Not. So dämmerte uns in den letzten Wochen, dass Krankenschwestern und Supermarkt-Kassiererinnen das System am Laufen halten, wir lernten den Wert seriös recherchierter Fakten in Qualitätsmedien schätzen oder vermissten die gestaltende Hand unserer Friseurin. … Ja, und im stillgelegten Städte-Tourismus wird angesichts des Shutdowns vielen Akteuren schmerzlich klar, dass die atmosphärische

Im Tagesrhythmus erreichen uns derzeit Meldungen, wonach bundesweit Wanderwege wegen Überfüllung gesperrt oder der Zugang zu ihnen reglementiert werden muss. Mitunter wird von Kontrollen auf eingehaltenen Mindestabstand zwischen Wanderern durch die Vollzugsbehörden an Gipfelkreuzen berichtet. Was passiert hier gerade? Haben wir in Deutschland in Corona-Zeiten plötzlich die Natur, das Draußen-Sein, wiederentdeckt? Eigentlich ist das Gehen zu Fuß ja so alt wie

Keine Branche wurde – weltweit – derart stillgelegt wie der Tourismus: vom Over-Tourism zum Zero-Tourism. Der Restart erfordert daher gerade von Destinationen differenzierte Strategien. Egal welche der volkswirtschaftlichen Prognosen wir hernehmen – das Institut für Weltwirtschaft erwartet einen BIP-Rückgang für Deutschland zwischen 4,5 und 8,7 Prozent, das Ifo prognostiziert (je nach Länge des Stillstands) einen Absturz zwischen 7,2 bis 20,6