Seit nunmehr sechs Wochen herrscht im Tourismus Stillstand. Touristische Regionen und Betriebe hoffen und bangen auf Lockerungen ab dem 4. Mai. Im besten Fall wird sich für den Deutschlandtourismus dann schon spürbar etwas ändern. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass das touristische Geschäft erst Anfang Juni langsam wieder Fahrt aufnehmen kann, im schlimmsten Fall sogar erst Anfang Juli. Zu diesem Ergebnis

Man hört es zurzeit sehr häufig: Das Reiseland Deutschland werde als großer Gewinner unter vielen Verlieren der Corona-Krise hervorgehen. Als wichtigstes Argument für diese These wird ins Feld geführt, dass die Leute erst einmal in der Nähe bleiben würden und nicht gleich eine COVID-19-Irrfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff riskieren wollten. Mag sein. Doch es wird auf den Zeitpunkt ankommen, wann wir

Was systemrelevant ist, erkennt man oft erst in der Not. So dämmerte uns in den letzten Wochen, dass Krankenschwestern und Supermarkt-Kassiererinnen das System am Laufen halten, wir lernten den Wert seriös recherchierter Fakten in Qualitätsmedien schätzen oder vermissten die gestaltende Hand unserer Friseurin. … Ja, und im stillgelegten Städte-Tourismus wird angesichts des Shutdowns vielen Akteuren schmerzlich klar, dass die atmosphärische

Im Tagesrhythmus erreichen uns derzeit Meldungen, wonach bundesweit Wanderwege wegen Überfüllung gesperrt oder der Zugang zu ihnen reglementiert werden muss. Mitunter wird von Kontrollen auf eingehaltenen Mindestabstand zwischen Wanderern durch die Vollzugsbehörden an Gipfelkreuzen berichtet. Was passiert hier gerade? Haben wir in Deutschland in Corona-Zeiten plötzlich die Natur, das Draußen-Sein, wiederentdeckt? Eigentlich ist das Gehen zu Fuß ja so alt wie

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat gemeinsam mit dem DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern und unter fachlicher Begleitung der PROJECT M GmbH eine detailierte Lösungsskizze für den Neustart des Tourismus erarbeitet. Diese wurde der Staatskanzlei sowie dem Wirtschaftsministerium in Schwerin am Montag übergeben. "Der Gesundheitsschutz steht auch hierbei für uns immer an vorderster Stelle," unterstreicht Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V. Wie

Schneller Aufschwung oder quälend lange Restriktionen? Die Wiederbelebung des touristischen Marktes in Deutschland ist eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes macht sich daran, das Unbekannte Schritt für Schritt zu erforschen. Aktueller Erkenntnistand: wahrscheinlich erleben wir ab September 2020 eine erste spürbare Belebung des touristischen Geschäfts, schlimmstenfalls dauert es aber bis Herbst 2023, bis sich der Markt

In Deutschland und europaweit haben alle Destinationen aktuell eines gemeinsam: keine Gäste! Die touristischen Anbieter bringt das in existenzielle Not. Entfallene Umsätze können nicht nachgeholt werden. In der Corona-Krise findet der Urlaub bislang zuhause statt. Und mit Blick auf unser Phasenmodell zur Öffnung des Tourismus und die Ergebnisse der aktuellen Umfrage ist dies auch für die Sommerferien zu erwarten. Denn

Der Tag, an dem Bundes- und Landesregierungen mögliche Lockerungen der Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie umsetzen, wird von der Tourismuswirtschaft herbeigesehnt. Mecklenburg-Vorpommern ist bereits das erste Bundesland, das einen eigenen Phasen- und Aktionsplan für die Lockerung der ergriffenen Maßnahmen und den Wiederaufbau des Tourismus erarbeitet und umsetzt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss jedoch große Ungewissheit herrschen, ob dies direkt nach dem

Keine Branche wurde – weltweit – derart stillgelegt wie der Tourismus: vom Over-Tourism zum Zero-Tourism. Der Restart erfordert daher gerade von Destinationen differenzierte Strategien. Egal welche der volkswirtschaftlichen Prognosen wir hernehmen – das Institut für Weltwirtschaft erwartet einen BIP-Rückgang für Deutschland zwischen 4,5 und 8,7 Prozent, das Ifo prognostiziert (je nach Länge des Stillstands) einen Absturz zwischen 7,2 bis 20,6